Jung, wild und unerfahren,
so waren wir in jungen Jahren,
voller Neugier auf das Leben,
wollten wir sets vorwärtsstreben.
Mit Ehrgeiz und viel Willenskraft,
haben es viele auch geschafft.
Blicke ich nach langer Zeit,
zurück in die Vergangenheit,
kann ich mich zwar nicht beklagen,
doch es bleiben viele Fragen.
Waren meine Entscheidungen richtig?
Nahm ich mich vielleicht zu wichtig?
Oftmals plagen mich noch Schmerzen,
tief vergraben, in meinem Herzen.
Bin ich irgendwo falsch abgebogen,
an meinem Glück vorbeigezogen?
Ich werde es, nach all den Jahren,
vermutlich niemals mehr erfahren.
Aquarell: Gudrun Nagel-Wiemer
„Jung und wild" ist ein Gedicht aus der Kategorie Sonstige Gedichte von Gudrun Nagel-Wiemer, veröffentlicht am 13. November 2022 auf Gedichtesammlung.net.
© Gudrun Nagel-Wiemer
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2 Kommentare
wer solche Gedichte schreiben kann, hat die Gabe der Götter wohlweislich genutzt. Auch das ist Schicksal.
Vielleicht sind es nicht die äußerlichen Gaben des Wohlstandes. Vielleicht sind es die Gaben aus der Herz-
region, sog. Karfunkelsteine. Damit lässt sich durchaus blendend glänzen.
Herzliche Grüße
Olaf