Wenn Verse golden fallen
Im Lebensbühnenspiel
Als unbeschriebnes weißes Blatt
da wird der Mensch nunmal geboren.
In diese ach so schöne Welt,
wird er einfach hineingestellt.
Ob es was gibt das ihn auf ihr
auf lange Sicht gesehn auch hält?
Ob er es sich hat auserkoren?
Ob es ihm wirklich so gefällt?
Vermessen wärs, wenn man zweifelt,
hadert über Ungerechtigkeit.
Für manche ist der Weg geebnet,
für andre steinig all die Zeit.
Lohnt es darüber nachzudenken,
worüber nur und auch warum?
Das Schicksal beginnt einzuschenken,
bei manchen läuft es halt oft krumm.
Mancheiner müht sich stets vergebens
und bleibt doch nur ein kleines Licht.
Im Bühnenspiel dann seines Lebens
und merkt es bis zum Ende nicht.
© Uschi R.
Text/Bild/Rezitation
Music: William King
„Im Lebensbühnenspiel" ist ein Gedicht aus der Kategorie Sonstige Gedichte von Uschi R., veröffentlicht am 20. August 2026 auf Gedichtesammlung.net.
© Uschi R.
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4 Kommentare
G.
Danke fürs Hiersein und dein Befassen!
Schönes schwülwarmes Wochenende!
Uschi
Nun stehe ich vor dem Steinberg und hardere mit mir... so wie du es beschrieben hast. LG Gudrun
nicht immer ist es uns möglich den Unebenheiten am Lebensweg auszuweichen und man muss entweder ausweichen oder sie versuchen zu umrunden. Jeder hat seine Rolle auf der großen Bühne des Lebens zugedacht und keiner von uns kann aus seiner Haut heraus. Andererseits stell dir mal vor, wir wären alle völlig gleichgestrickt, wie langweilig wäre es ... Zweifeln oder hadern sollte man nicht, vielleicht versuchen die entstandenen 'Wogen' irgendwie wieder zu glätten.
Danke für dein Hiersein.
LG Uschi