Die Schönheit unserer Sprache in Versen
Tag der deutschen Sprache
10. Sonett: abab bcbc cdcd ee gemäß Spenser
Sie verehrt den grazilen April im Lenz.
Die Frühlingsprophetin ist so zartgliedrig,
besinnt sich auf Kometen am Himmelszelt.
Umgebung des Hauses gilt als ätherisch.
Ich mag im Frühling das weise Bardenlied.
Von ihm entkommen eine Handvoll Wonne.
Es ist schön, dass es den Heimat-Elfen gibt,
Er verwandelt den Regen in die Sonne.
Man entsinnt sich einer zärtlichen Krähe.
entsinnt sich hold an etwelches Morgenrot.
Ich spüre die Minne, als wär ich Rabe,
Ich werde entfliegen wie das Abendgold.
Najaden und Dryaden hegen den Hort.
Aus Weizen wird das paradiesische Brot.
„Der Sonettenkranz 10" ist ein Gedicht aus der Kategorie Frühling von PawelekMarkiewicz, veröffentlicht am 16. Mai 2022 auf Gedichtesammlung.net.
© PawelekMarkiewicz
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