16. Mai 2022

Der Sonettenkranz 12

Der Sonettenkranz 12
  1. Sonett: abab bcbc cdcd ee gemäß Spenser

Der Priester der Druiden war geiler Mensch.

Von ihm schwärmte der Zauber meiner Eichen.

Mann nennt ihn der Erlkönig von kühnem März.

Vögel mögen die Eichen mehr als Misteln.

Der Erlkönig hat den Baum grünen lassen.

Und schätzen ihre unschlagbar sanfte Kraft.

Ich liebe mit ihm den Zauber von Himmeln

so wie einen Stern in mondenklarer Nacht.

Ich bin willig mit dir ins lenzhafte Land.

Der Rabe ist willens, hainwärts zu segeln.

Saatkrähen geraten außer Rand und Band.

Von wegen fliege ich niemals von dannen.

Werte Muse – sei minniglich willkommen!

Ich höre die Vögel nebenan zwitschern.

© PawelekMarkiewicz

50 Aufrufe
PawelekMarkiewicz Frühling 0 Kommentare ~1 Min. Lesezeit
Teilen: Facebook X WhatsApp
PawelekMarkiewicz

Ich, in den Jungen Jahren wieder, schon im Paradies auf Erden, in einem Jenseitszauberwald mir erdacht...

Ähnliche Gedichte

ÄHNLICHE GEDICHTE

Kommentare

Noch keine Kommentare — schreibe den ersten!

Bitte melde dich an um zu kommentieren.

Anmelden
Login
Neue Autoren
Gedicht des Tages

  Die Form erbaut Erregung. Die Bewegung erzeugt Erstaunen. Du schaffst dir selber ein Podest, das zweifelsohne…

Gedicht lesen
Beliebt · Fruehlingsgedichte

Noch keine Likes in dieser Kategorie.

Aktiv in · Fruehlingsgedichte

Keine Aktivität in dieser Kategorie.

Neue Abzeichen
Kurze Umfrage

Hilf uns Gedichtesammlung.net weiterzuentwickeln — wir freuen uns über deine Meinung!

Zur Umfrage
Beliebt diesen Monat
Es gibt noch keine Bewertungen in der Kategorie: Fruehlingsgedichte

Neue Autoren
Zufallsgedichte
Schlagworte