Die Schönheit unserer Sprache in Versen
Tag der deutschen Sprache
Wenn ich mal vor dem Schöpfer steh,
und er fragt: „Wie war Dein Leben ?“
Dann sag ich nur: „Oh je, oh je,
es ging vieles wohl daneben.“
„Ich war nur ein Fußabstreifer,
wurde ständig hart getreten,
sinnlos war mein ganzer Eifer,
völlig zwecklos auch das Beten.“
„Übles musste ich ertragen,
von morgens früh bis abends spät,
selbst an wunderschönen Tagen,
war ich nur ein - “Benutzgerät“ !“
„Doch ich will mich nicht beklagen,
auch wenn vieles ernsthaft schwer war,
hab Strapazen stets ertragen,
jammern war für mich undenkbar.“
„Nach Jahren hab ich dann erkannt,
die Erfahrung macht auch reifer,
selbst im Umfeld wirkt man noch charmant,
als abgelatschter – Fußabstreifer !“
© Horst Rehmann
„Fußabstreifer" ist ein Gedicht aus der Kategorie Sonstige Gedichte von Rehmann, veröffentlicht am 7. Juni 2019 auf Gedichtesammlung.net.
© Rehmann
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