Die Schönheit unserer Sprache in Versen

Tag der deutschen Sprache

26. Oktober 2021

Fremdenwahn

Sie hat den großen Fremdenwahn,
reißt alle Normen aus der Bahn,
was Sie im Land zustande bringt,
ist himmelschreiend und es stinkt.

Ganz vorn hat sie sich hingestellt,
so, als gehöre ihr die Welt,
in Wahrheit strebt sie nur nach Macht,
nichts and´res zieht sie in Betracht.

Sie will fremde Menschen retten,
und verhökert uns´re Betten,
Wohnungen sind kostenlos,
auch Essen, Trinken – wie famos.

Den Bösewicht, den sieht sie nicht,
führt eig´ne Leute hinters Licht,
es fehlt ihr jegliche Vernunft,
schnurz sind ihr – Land, Leute, Zukunft.

© Horst Rehmann

„Fremdenwahn" ist ein Gedicht aus der Kategorie Sonstige Gedichte von Rehmann, veröffentlicht am 26. Oktober 2021 auf Gedichtesammlung.net.

© Rehmann

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Rehmann Sonstige Gedichte 0 Kommentare ~1 Min. Lesezeit
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