28. Oktober 2020

Flüsterne Schatten

Bewegungslos
steht sie vor mir,
diese große graue
Schatten-Gestalt,
starrt mich an
mit leeren Augen,
kaltem Blick,
flüstert mir etwas zu:
ich versteh`es nicht,

niemand außer mir
sieht sie,
ich schließe die Augen,
öffne sie gleich wieder,
das Schleierwesen:
verschwunden!

nur ein Traum?

Geräusche im Hintergrund,
geheimnisvolle Stimmen,
tuscheln, wispern,
dringt an mein Ohr,

ich zweifle,
sind die Stimmen echt?
spielt mir das Unterbewußtsein
einen Streich?

ich begebe mich
auf die Suche,
folge dem Flüstern
in der Dunkelheit,
doch ich finde nur
eine Welt
voller Finsternis
und Schatten.

© pally66

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pally66 Sonstige Gedichte 1 Kommentare ~1 Min. Lesezeit
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pally66

Schreiben ist schon lange eine Leidenschaft von mir. Inspiriert werde ich vor allem durch die Dinge des täglichen Lebens. Ich lese gern, vor allem dicke Romane, die im Mittelalter spielen. Im Fernsehe…

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1 Kommentar

Christian1
Christian1 Meisterdichter
29.10.2020
Helga,du hast wohl zu viel Halloween im Kopf.
Also wieder mal gut erzählt.
Das ist meiner Meinung nach,deine große Qualität.
Ach wenn du es doch mal richtig krachen lassen würdest.
Schönen Abend

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