Ein leichter grauer Nebenschleier
überzieht das grüne Tal.
An unserem kleinen Wiesen-Weiher,
sitze ich so manches Mal.
Wildgänse ziehen rasch vorüber,
verabschieden sich jetzt mit Geschrei.
Der Weiher zeigt sich deutlich trüber,
als im Wonnemonat Mai.
Die Blätter an den alten Bäumen
erstrahlen schon in goldenen Farben.
Von dieser Pracht kann man nur träumen,
- welch wunderschöne Gottesgaben.
Der Wind wirbelt die bunten Blätter
über die satte grüne Wiese.
Ich liebe dieses kühle Wetter,
den Herbst, mit seiner frischen Brise.
Es riecht nach frischem Bärlauch,
nach Pilzen und feuchtem Unterholz.
So mancher kleine Wildstrauch,
zeigt seine reifen Früchte stolz.
Ich pflücke Hagebutten
und nehme sie mit nach Haus.
Denn ich kenne jemanden,
der brennt gern Schnaps daraus.
© Gudrun Nagel-Wiemer
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4 Kommentare
Schön zu wissen, welche Schätze sich hier in der Gedichtesammlung noch so verbergen.
Kann auch eine sehr schöne Schatzsuche sein.
Liebe Grüße Daniela
Ewald, auch dir ein "Dankeschön".
freut mich, hier wieder ein schönes Gedicht von Dir zu lesen.
Liebe Grüße von Daniela