27. April 2020

Ein armer Hund


Güter besitzen, Macht und viel Geld,
dieses Märchen umkreist die Welt,
jeder soll nach Reichtum streben,
ausschließlich im Wohlstand leben,
denn wer nichts hat, ist auch nichts wert,
so wird´s von Kindheit an gelehrt.

Obwohl zig Menschen Schlange steh´n,
vor Hunger kaum noch grade geh´n,
lauern überall Magnaten,
skrupellos mit bösen Taten,
die sie recht und gut befinden,
auch wenn sie die Ärmsten schinden.

Jeder glaubt, er wird es schaffen,
ebenfalls viel Geld zu raffen,
schnelle Autos, große Yachten,
danach will er täglich trachten,
erkennt jedoch erst spät den Sinn,
das ihm nichts nutzt, der Hauptgewinn.

Denn was wirklich zählt im Leben,
und für wahr, den Reichtum geben,
sind Freude, Liebe, Herzlichkeit,
Bescheidenheit auf Lebenszeit,
denn nichts wird hinterlassen,
und auch nichts ist zu verprassen,
wenn sie dann naht, die letzte Stund´,
ist ein Jeder nur – ein armer Hund.

© Horst Rehmann

© Rehmann

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Rehmann Sonstige Gedichte 2 Kommentare ~1 Min. Lesezeit
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2 Kommentare

Rehmann
Rehmann Autor Poet Laureat
27.04.2020
Danke Dir Hanni - bleib auch Du gesund und halt Dich fern von Corona !!!
LG
H. Rehmann
Hanni
Hanni Poet Laureat
27.04.2020
Hallo Horst,
wieder mal ein ganz tolles Gedicht von Dir! Wie recht Du hast! Leider kapieren die meisten das nicht.
Machs gut und bleib gesund! Liebe Grüße Hanni

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