Die Schönheit unserer Sprache in Versen

Tag der deutschen Sprache

5. Mai 2020

E I N S A M

Der Wind,
der in den Bäumen rauscht,
flüstert leise deinen Namen,
wieder lieg` ich wach,
träume vor mich hin,
dein Antlitz läßt sich nur erahnen.

Das W I R ,
ich hab` es fast vergessen,
doch bei Nacht
schleicht es sich an,
durch meine Fenster
still und heimlich,
läßt mich wieder einsam sein.

Die Nacht,
sie macht mir Angst,
wenn ich alleine bin,
nur der Tag,
er gibt mir Mut
und bringt den Sonnenschein.

Nur manchmal
hab` ich das Gefühl,
dass meine Kraft
zusammenbricht,
das W I R gewinnt
die Oberhand:
nur Liebe ist es nicht!

„E I N S A M" ist ein Gedicht aus der Kategorie Sonstige Gedichte von pally66, veröffentlicht am 5. Mai 2020 auf Gedichtesammlung.net.

© pally66

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pally66

Schreiben ist schon lange eine Leidenschaft von mir. Inspiriert werde ich vor allem durch die Dinge des täglichen Lebens. Ich lese gern, vor allem dicke Romane, die im Mittelalter spielen. Im Fernsehe…

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5 Kommentare

pally66
pally66 Autor Poet Laureat
06.05.2020
Hallo, Ihr Zwei, erstmal danke für die Kommentare und die Herzchen. Gudrun, zu Deinem Text-Änderungs-Vorschlag möchte ich folgendes erwidern: Du hast Recht, allein reimt sich auf Schein, aber ich finde, das würde nicht ganz dem Sinn entsprechen....... Außerdem muss sich ja nicht immer alles reimen, oder ? Christian, prost, ich hoffe, Du hast nicht zu tief ins Glas geschaut :)?! Melancholisch ? Lässt sich besser schreiben!! Schönen Abend, Helga
Sandfresser
Antwort an pally66
06.05.2020
Schönen Abend Helga.
Sandfresser
Antwort an pally66
06.05.2020
Melalkoholisch???????
Gudrun Nagel-Wiemer
Gudrun Nagel-Wiemer Dichterlegende
06.05.2020
Pally, ein sehr schönes Gedicht. Den dritten Vers hätte ich etwas umgestellt, damit es sich auf Sonnenschein reimt. ZB. Ich fühle mich allein....( Aber muss nicht sein) LG Gudrun
Sandfresser
Sandfresser Lyriker
05.05.2020
Halleluja Helga.
Ich muß mir jetzt erst mal einen trinken.
Diese Gedichte sind alle so melancholisch.
Schönen Abend

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