Die Schönheit unserer Sprache in Versen
Tag der deutschen Sprache
Der Wind,
der in den Bäumen rauscht,
flüstert leise deinen Namen,
wieder lieg` ich wach,
träume vor mich hin,
dein Antlitz läßt sich nur erahnen.
Das W I R ,
ich hab` es fast vergessen,
doch bei Nacht
schleicht es sich an,
durch meine Fenster
still und heimlich,
läßt mich wieder einsam sein.
Die Nacht,
sie macht mir Angst,
wenn ich alleine bin,
nur der Tag,
er gibt mir Mut
und bringt den Sonnenschein.
Nur manchmal
hab` ich das Gefühl,
dass meine Kraft
zusammenbricht,
das W I R gewinnt
die Oberhand:
nur Liebe ist es nicht!
„E I N S A M" ist ein Gedicht aus der Kategorie Sonstige Gedichte von pally66, veröffentlicht am 5. Mai 2020 auf Gedichtesammlung.net.
© pally66
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5 Kommentare
Ich muß mir jetzt erst mal einen trinken.
Diese Gedichte sind alle so melancholisch.
Schönen Abend