Von der Kralle bis zum Scheitel
ist der Jonathan sehr eitel,
schließlich will er im Hof allen,
jungen Hühnern, gut gefallen.
Er ist hier der "Hahn im Korb",
der für gute Stimmung sorgt,
ertönt sein lautes Kikeriki,
bekommen alle weiche Knie.
Steht der junge Gockel,
ganz oben auf dem Sockel,
und schüttelt sein hübsches Federkleid,
dann ist er wieder startbereit.
Hühnchen Emma lächelt froh,
sie war mit Jonathan im Stroh.
Der Bursche hat viel Energie
und jede Menge Fantasie.
© Gudrun Nagel-Wiemer
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2 Kommentare
mit seinen Federn doch zu reizen
gar wohlgeformt so manches Huhn.
Nun gabs dabei recht viel zu tun.
Wer kann schon sagen wie sie ticken,
wenn sie nach besten Körnern picken.
Grad eine hats ihm angetan,
dem eitlen Hahn, der ja Galan...
Doch die, die wollte gar nichts wissen,
schlief nächtens nur auf ihrem Kissen.
Sticht sie der Hafer, nimmt sie Weizen
um mit den Reizen nicht zu geizen...
Dies raubt dem Gockel den Verstand,
was er wohl an der Henne fand?
Liebe Gudrun,
dein so überaus humoriges Gedicht, einfach ein kleinwenig weiterverdichtet, es war geradewegs eine Steilvorlage!
Schicke herzlich liebe Grüße,
Uschi