Zwischen Licht und Dunkel

10. Dezember 2011

Das Wörtchen "Rast"

Ich versteh die ganze Welt nicht mehr,
die Menschen sind nur noch am streben,
einst es ist noch gar nicht lange her,
da stand im Vordergrund noch - Leben.

Heute strampelt man sich nur noch ab,
für Geld, Prestige und Wohlstand,
die Sucht nach Anseh´n - ich bin, ich hab,
zieht wie eine Seuche durch das Land.

Das größte Stück will man vom Kuchen,
sich mit den Krumen nicht begnügen,
die haben längst nichts mehr zu suchen,
zwischen Glanz, Raffsucht und Vergnügen.

So bricht bald alles aus den Fugen,
wenn dieses Laster sich verbreitet,
und Werte die einst sicher trugen,
werden den Bach hinab geleitet.

Es wird Zeit sich wieder Zeit zu nehmen,
um sich auf´s Leben zu besinnen,
denn es gibt zig, zig schöne Themen,
die mit dem Wörtchen - Rast - beginnen.

(c) Horst Rehmann

„Das Wörtchen "Rast"" ist ein Gedicht aus der Kategorie Sonstige Gedichte von Gast, veröffentlicht am 10. Dezember 2011 auf Gedichtesammlung.net.

© Gast

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Gast

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