23. Januar 2012

Das Vogelhaus

Die Straßen sind wie leergefegt,
der Frost hat alles lahmgelegt,
nur im Vogelhaus herrscht Leben,
auch am Futterring daneben.

Durch die klaren Fensterscheiben,
sieht man gern dies wilde Treiben.
Wenn die Amseln und die Meisen,
hastig ihre Körnchen speisen.

Auch wenn ein kleiner Fink geschickt,
an einem Meisenknödel pickt,
oder wenn die frechen Spatzen,
Futter aus dem Häuschen kratzen.

Erst wenn die Dunkelheit anbricht,
und an den Straßen brennt das Licht,
dann ist das Vogelhäuschen leer,
vorbei der bunte Flugverkehr.

(c) Horst Rehmann

„Das Vogelhaus" ist ein Gedicht aus der Kategorie Sonstige Gedichte von Gast, veröffentlicht am 23. Januar 2012 auf Gedichtesammlung.net.

© Gast

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