9. Dezember 2020

Winter

Winter

Der Winter stürmt mit eisig Wind
und ruft *jetzt meine Zeit beginnt*
Mit Herbstes Spass nun Ende ist,
so bunte Farben mag ich nicht.

Ich nehm mein Zepter, tippe an,
was jetzt noch farbig ist und dann,
vereisen Tanne, Weg und Bach
lass wirbeln Flocken, weisse Pracht.

Ein kleiner Vogel zwitschert froh,
er liebt das Laub am Boden so.
Im Herbst so viele Würmchen sind,
fliegt auf und nieder mit den Wind.

Des Winters Wahrnung hört er nicht,
setzt auf des Zepters Spitze sich.
doch wer auch nur den Stab berührt,
sekundenschnell zu Eis gefriert.

Ach kleiner Vogel, traurig ist´s,
doch hart nunmal der Winter ist.
Sanft fällt der Schnee, deckt alles zu,
Natur wird still und kommt zur Ruh.



tocoho
Berlin 2020

© tocoho

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Gefällt auch:
tocoho Natur und Jahreszeiten 2 Kommentare ~1 Min. Lesezeit
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2 Kommentare

tocoho
tocoho Autor Barde
10.12.2020
danke liebe hanni. ich bin ja kein richtiger poet,
nur ab und zu fällt mir etwas ein, das ich gerne in verse packe.
vielen dank für deine meinung:)) lg und bleib gesund !!!!
Hanni
Hanni Poet Laureat
09.12.2020
Liebe Iljana,
Dein Wintergedicht gefällt mir sehr gut. Ich hab mich sehr gefreut, von Dir wieder mal ein Gedicht zu lesen. Lange Zeit hast Du kein Gedicht mehr eingestellt.
Ich wünsch Dir eine wunderschöne Adventszeit! Liebe Grüße Hanni

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