19. Februar 2025

Stille ll...

Stille ll...

Zwischen den Tiden gibt es einen Moment,

wo sich nichts rührt, nichts mehr bewegt,

vollkommene Stille sich niederlegt,

selbst der Wind hält den Atem an,

eine Stille, die ich hören kann,

voll Sehnsucht hüllt sie mich ein,

gehe ins glänzende Watt hinein,

kein Rauschen des Meeres, bin allein,

kreischende Möwen in weiter Fern,

selbst das seichte Watt ist stumm,

kein Knistern, kein Wispern, kein Schmatzen

von Krebsen, Würmern und Schnepfen,

Stille; die sich auf meine Seele legt,

mir Weite und Freiheit gibt, Stille,

die ich im Alltag bisweilen vermisse.

19.02.2025 © Soso

© Sonja Soller

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Sonja Soller

Mein Ego sagt, es wär nicht schlecht, könnt ich so schreiben wie Hesse, Kästner oder Berthold Brecht, doch das kann ich nicht. Für so manche Lebenslage, bring ich Gedanken zu Papier,
mal laut und mal…

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