Zwischen Licht und Dunkel
Jahreszeiten
Hätt´ ich die Wahl und müsst mich für ´ne Jahreszeit entscheiden,
ich glaub´ der "Frühling" wär gar nicht so schlecht.
Die Tage wären endlich wieder länger und bunter,
das käm vielen Menschen recht.
Man hat zu tun im eigenen Garten,
die ersten Blumen bereiten Freude ohne Ende;
es wird wärmer und man kann sie kaum erwarten,
die lang ersehnte Wetterwende.
Schmetterlinge erfreu´n in warmen Sonnenstunden,
die neue Saat kann man schon täglich gießen;
der erste Blumenstrauß wird bald gebunden
und der Beschenkte freut sich über diesen.
Im Frühling ist es nicht zu warm und nicht zu kalt,
im Grunde hat jede Jahreszeit recht schöne Seiten.
Während im Sommer der Urlaub lockt und farbenfrohe Blumenwiesen,
freut man im Herbst sich auf die blätterbunten Zeiten.
„Jahreszeiten" ist ein Gedicht aus der Kategorie Natur und Jahreszeiten von Jens Gottschall, veröffentlicht am 23. Oktober 2026 auf Gedichtesammlung.net.
© Jens Gottschall
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