Wenn Verse golden fallen
In der Ferne Wellenrauschen,
der Strand ist menschenleer.
Langsam geht die Sonne unter
und versinkt im Meer.
Möwen fliegen durchs Abendrot,
laut kreischend hin und her.
Wir sitzen an der Beachbar,
- die Gläser sind halb leer.
Musik dröhnt durch die Stille,
Touristen drängeln sich ins Zelt.
Jetzt beginnt die Surfer-Party,
das ist gar nicht meine Welt.
Ich würde hier gern noch sitzen
und in den Himmel sehen.
Der Lärm aus dem Touristenzelt,
zwingt mich jetzt aufzustehen.
Ich drängele mich am Zelt vorbei,
kämpfe mich durch das Gewimmel,
und blicke mich noch einmal um.
Welch schöner Abendhimmel…
„Abendrot" ist ein Gedicht aus der Kategorie Natur und Jahreszeiten von Gudrun Nagel-Wiemer, veröffentlicht am 2. Oktober 2026 auf Gedichtesammlung.net.
© Gudrun Nagel-Wiemer
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