17. September 2012

Märchenfrau

Für ihn wurde ein Märchen wahr,
sie stand vor ihm, nach so langer Zeit,
Sternenstaub glänzte auf ihrem Haar,
ein Traum, ihr sündhaft schönes Kleid.

Ihre Augen schleuderten Feuerpfeile,
sein Herz brannte wie ein Lichtermeer,
ihre Arme glichen Liebesseile,
ohne sie schien das Universum leer.

Magnetisieren, von ihr, bis gefangen,
nannte er sie immer Elfen-Marie-Luise,
im Haar blitzten Schmetterlings-Spangen,
mit schwebendem Duft einer Frühlingswiese.

Ihre zart-weiche Haut, Rosensamt,
Gefühlsperlen pulsierten zu prickelndem Sekt,
er war elektrisiert, zum Küssen entflammt,
wusste wie honigsüß sie schmeckt.

Sie hatte ihn wieder in Zauber gehüllt,
ihre Sonnenflügel durchbrachen Grau,
all seine Sehnsuchtswünsche wurden erfüllt,
Marie-Luise war wieder seine Märchenfrau.

„Märchenfrau" ist ein Gedicht aus der Kategorie Allgemeine Liebesgedichte von Karsten Herrmann, veröffentlicht am 17. September 2012 auf Gedichtesammlung.net.

© Karsten Herrmann

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Karsten Herrmann Allgemeine Liebesgedichte 0 Kommentare ~1 Min. Lesezeit
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