Die Schönheit unserer Sprache in Versen

Tag der deutschen Sprache

14. April 2022

Das Foto

Verblaßt und angestaubt,
so halt ich es in meinen Händen,
ein Foto aus vergangener Zeit,
wie ich es auch dreh` und wende,
immer zeigt es die Vergangenheit.

Züge im Gesicht noch ohne Falten,
zeugen von unbeschwerten Tagen,
dieses Foto will mir sagen:
Zeit, kann man nicht halten!

Jahre voller Müh` und Plag
hinterließen manches Zeichen,
doch mein Antlitz jetzt verblaßt,
läßt sich nimmer mit dem
Jugendbild vergleichen.

Ob ich will oder auch nicht,
muß mit dem Alter Frieden schließen,
hab` erfüllt stets meine Pflicht,
kann nun den Ruhestand genießen.

 

 

 

 

 

„Das Foto" ist ein Gedicht aus der Kategorie Gedichte Träume & Gedanken von pally66, veröffentlicht am 14. April 2022 auf Gedichtesammlung.net.

© pally66

Sammlung 105 Aufrufe
pally66 Gedichte Träume & Gedanken 2 Kommentare ~1 Min. Lesezeit
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pally66

Schreiben ist schon lange eine Leidenschaft von mir. Inspiriert werde ich vor allem durch die Dinge des täglichen Lebens. Ich lese gern, vor allem dicke Romane, die im Mittelalter spielen. Im Fernsehe…

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2 Kommentare

pally66
pally66 Autor Poet Laureat
16.04.2022
Liebe Ingrid, naja, gegen Falten kann man leider nichts machen, sie kommen, auch wenn man sie nicht haben möchte. Manchmal kann man sie etwas hinauszögern. Aber die ewige Jugend, wie so manches Foto vielleicht zeigt, hat noch niemand gepachtet. Man ist immer so alt, wie man sich fühlt :)! In diesem Sinne gehen liebe Ostergrüße zu Dir, Helga
Gast
15.04.2022
Falten sind zwar kein Grund zur Freude, Pally, aber mit der richtigen Einstellung den Ruhestand zu genießen,schon.
Die Falten sieht dann keiner mehr , weil frau (aus)strahlt.
Ein Lachen mit Falten schickt dir Ingrid

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