29. November 2022

Absurdum

Gedanken
verlassen die heimische Stätte,
ziehen in die weite Welt,
kennen kein Heimweh,
sie wandern und wandern,
auf Straßen, Wegen, Pfaden,
begegnen einander,
um sich dann wieder
voneinander zu entfernen,
bleiben an Abzweigungen stehen,
kehren nicht um,
eilen geradeaus weiter,
rastlos,
in den Fluten des Meeres
atmen sie das klare Wasser,
um in der Reinheit der Luft
zu ertrinken.

© pally66

Sammlung 63 Aufrufe
pally66 Gedichte Träume & Gedanken 1 Kommentare ~1 Min. Lesezeit
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pally66

Schreiben ist schon lange eine Leidenschaft von mir. Inspiriert werde ich vor allem durch die Dinge des täglichen Lebens. Ich lese gern, vor allem dicke Romane, die im Mittelalter spielen. Im Fernsehe…

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1 Kommentar

G .  .  .  .
G . . . . Poet Laureat
30.11.2022
...... die letzten 3 Zeilen berühren mich ganz besonders , eine wunderschöne Metapher .Super !
Lb . Gr. Grete

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