8. Februar 2023

Engelsaugen VI.

Und wieder öffnete die Natur,

ihr dunkles Höllentor,

mit grausam tosenden Erdbeben,

Tod von tausenden Menschenleben.

Erneut leuchten nun Engelsaugen,

welche sich an Trümmerberge saugen,

über riesig-betroffene Gebiete,

für menschlich viele Rettungssiege.

Für Wunder zwischen Schutt und Leid,

Hände-helfender Herzlichkeit,

Kinderüberlebenslachen,

Glaubenskampf... um weiterzumachen.

Und in diesem tragisch Unheils-Chor,

hält man uns zurecht den Spiegel vor,

gibt es nicht schon genug Naturkriege,

warum noch Tod durch Menschenkriege ?

© Karsten Herrmann

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Karsten Herrmann Gedichte über Hoffnung 1 Kommentare ~1 Min. Lesezeit
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1 Kommentar

G .  .  .  .
G . . . . Poet Laureat
08.02.2023
.... ja, Gefühle müssen raus , - zart, sensibel vertextet. !!!!!! ("Wunder zwischen Schutt und Leid") Ewald zitiert mit Recht irgendwo in einem Kommentar Mathäus 24 "Es muß so geschehn " . Mich macht es stumm , bloß in meinem Kopf rumort die Frage : der Mensch fliegt ins Weltall , erzeugt Künstliche Intelligenz (KI) kann aber nicht die genaue Verschiebungen dieser tektonischen Platten vorausberechnen und die Menschen warnen. Wie klein , wie hilflos ist der Mensch, die Natur ist stärker.
Lb. Gr. Grete

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