9. Januar 2020

Wie die Schlangen

Gern würde ich mich einmal häuten,
genauso wie´s die Schlangen machen,
für mich ´ne neue Zeit einläuten,
und über Altes nur noch lachen.

Den Körper würd´ ich neu gestalten,
mein Leben besser strukturieren,
den Spürsinn für Gutes einschalten,
und mich von Bösem distanzieren.

Doch was nützt mir dieses Erneuern,
wenn ich im Eifer Fehler begeh´,
es nicht gelingt gegenzusteuern,
ich vor einer miesen Zukunft steh´.

Dann krieche ich demütig zurück,
und belasse alles beim Alten,
erfreue mich meines Lebens Glück,
und werd´ die alte Haut - behalten.

© Horst Rehmann

© Rehmann

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Rehmann Sonstige Gedichte 4 Kommentare ~1 Min. Lesezeit
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4 Kommentare

Rehmann
Rehmann Autor Poet Laureat
09.01.2020
Danke für die beiden netten Kommentare !
LG
H. Rehmann
Christian
Antwort an Rehmann
09.01.2020
Horst,war nur Spaß man.
pally66
pally66 Poet Laureat
09.01.2020
Hallo Horst, ich glaube nicht, dass es besser wäre, wenn man sein Leben nochmal neu beginnen könnte. Bedenke, was man im Alter schon für interessante Dinge gemacht und erlebt hat. Etwas, was einem keiner nehmen kann, dass man sich dann aber erst wieder neu erarbeiten müsste. Schönen Abend , pally
Christian
Christian Meisterdichter
09.01.2020
Horst,leg Dich einfach mal im Sommer 8 Stunden in die Sonne
und dann häutest Du dich von ganz alleine.

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