23. April 2020

Wetter

Die Sonne teilt mein Leben,
in hell und dunkel ein,
viel Licht wurd mir gegeben,
das sollte wohl so sein.

Der Regen rinnt wie Tränen,
mir ist es ganz egal,
kann mich nach hinten lehnen,
seh´s keineswegs als Qual,

Wenn die Gewitter toben,
mach ich mir nichts daraus,
der Wettergott dort oben,
flippt schließlich auch mal aus.

Und zieht der graue Nebel,
bedrohlich übers Land,
seh ich ihn nicht als Knebel,
ich reiche ihm die Hand.

Seh ich den Schnee am Morgen,
fühl ich mich wie befreit,
vergess die Alltagssorgen,
und mach im Bett mich breit.

Ich bin deshalb nicht gleichgültig,
auch wenn es hier so scheint,
als Mensch bin ich eher gutmütig,
nicht mal das Wetter ist mein Feind.

© Horst Rehmann

© Rehmann

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Rehmann Sonstige Gedichte 4 Kommentare ~1 Min. Lesezeit
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4 Kommentare

pally66
pally66 Poet Laureat
23.04.2020
Hallo Horst, das sehe ich genauso! Viele Grüße, pally
Rehmann
Antwort an pally66
Rehmann Autor
23.04.2020
DANKE Pally !
LLG
H. Rehmann
Rehmann
Rehmann Autor Poet Laureat
23.04.2020
DANKE Gudrun !!!
LG
H. Rehmann
Gudrun Nagel-Wiemer
Gudrun Nagel-Wiemer Dichterlegende
23.04.2020
Horst, ein sehr schönes und stimmiges Gedicht. Ist dir gut gelungen. LG Gudrun

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