Die Schönheit unserer Sprache in Versen

Tag der deutschen Sprache

27. Januar 2019

Wetter

Die Sonne teilt mein Leben,

in hell und dunkel ein,

viel Licht ward mir gegeben,

das sollte wohl so sein.

Der Regen rinnt wie Tränen,

mir ist es ganz egal,

kann mich nach hinten lehnen,

seh´s keineswegs als Qual,

Wenn die Gewitter toben,

mach ich mir nichts daraus,

der Wettergott dort oben,

flippt schließlich auch mal aus.

Und zieht der graue Nebel,

bedrohlich übers Land,

seh ich ihn nicht als Knebel,

ich reiche ihm die Hand.

Seh ich den Schnee am Morgen,

fühl ich mich wie befreit,

vergess die Alltagssorgen,

und mach im Bett mich breit.

Ich bin deshalb nicht gleichgültig,

auch wenn es hier so scheint,

als Mensch bin ich eher gutmütig,

nicht mal das Wetter ist mein Feind.

© Horst Rehmann

„Wetter" ist ein Gedicht aus der Kategorie Sonstige Gedichte von Rehmann, veröffentlicht am 27. Januar 2019 auf Gedichtesammlung.net.

© Rehmann

Sammlung 73 Aufrufe
Rehmann Sonstige Gedichte 0 Kommentare ~1 Min. Lesezeit
Teilen: Facebook X WhatsApp
Anzeige

Ähnliche Gedichte

ÄHNLICHE GEDICHTE

✍️
Schreibst du selbst Gedichte?

Veröffentliche deine eigenen Werke kostenlos und teile sie mit einer Gemeinschaft, die Poesie liebt — in nur wenigen Minuten.

Jetzt kostenlos veröffentlichen →

Kommentare

Noch keine Kommentare — schreibe den ersten!

Bitte melde dich an um zu kommentieren.

Anmelden
Login
Gedicht des Tages

Schaust Du Dich morgens im Spiegel an, schenk Dir ein Lächeln dann und wann und Du wirst ganz sicher seh’n, Dein Tag wir…

Gedicht lesen
Anzeige
Aktiv in · Sonstige Gedichte
Meist gelesen · Sonstige Gedichte