18. Mai 2012

Welch ein Leid

Oh je, oh je, welch Leid,
kein Mensch hat heut mehr Zeit,
auf dieser schönen Welt,
dreht sich alles nur ums Geld.

Ein neues Haus muss her,
auch Autos sind Begehr,
dazu noch ein Gestüt,
und ´nen Whirlpool fürs Gemüt.

Schuften bis in die Nacht,
an Rast wird kaum gedacht,
Geld hat stets den Vorrang,
und beglückt zugleich die Bank.

Erst wenn der Tod da steht,
und gar nichts mehr geht,
dann ist Geld nicht mehr wichtig,

(c) Horst Rehmann

„Welch ein Leid" ist ein Gedicht aus der Kategorie Sonstige Gedichte von Gast, veröffentlicht am 18. Mai 2012 auf Gedichtesammlung.net.

© Gast

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Gast

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