20. Februar 2024

Wanderer

Mit dem Rucksack und dem Stab,
wandre ich bergauf, bergab,
die Landstraße ist mein zuhause,
mache dort so manche Pause,
schlaf` im grünen Grase ein,
bis mich weckt der Sonnenschein,
seh den Frühling kommen
und den Sommer gehen,
Winde über Felder wehen,
Zweige, die am Baum sich wiegen,
Vögel, die `gen Süden fliegen,
Sterne weisen nachts den Weg mir,
was für eine Himmelszier;
immer zieht es mich dann weiter,
froh gelaunt und meistens heiter,
wische fort den Staub mir,
der in den Augen brennt,
seh viele Orte,
die ich nicht kenn`,
treffe Wanderer, die mich grüßen,
und mir alles Gute wünschen;
Kilometer, Kilometer,
immer nur nach vorne sehen,
nie den Kopf nach hinten drehn,
so schön die Wander-Freiheit ist,
die Einsamkeit läuft immer mit.

 

 

 

 

© pally66

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pally66 Sonstige Gedichte 0 Kommentare ~1 Min. Lesezeit
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pally66

Schreiben ist schon lange eine Leidenschaft von mir. Inspiriert werde ich vor allem durch die Dinge des täglichen Lebens. Ich lese gern, vor allem dicke Romane, die im Mittelalter spielen. Im Fernsehe…

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