25. Mai 2021

Vollmondnacht

Die letzten Wolken machen sich rar,
der Vollmond zeigt sich hell und klar,
doch Bernd findet leider keinen Schlaf,
drum zählt er stundenlang Schaf um Schaf.

Später dann, als fast vorbei die Nacht,
zieht er müde, gähnend in Betracht:
„Hab gezählt das wollige Getier,
und der Wecker zeigt bereits halb Vier“.

Die Nase davon voll, steht er auf,
läuft durch´s Schlafzimmer im Dauerlauf,
doch schon bald ist er kraftlos und matt,
man könnte auch sagen, völlig platt.

Übermüdet schwankt er hin und her,
mit dem Gleichgewicht da haperts sehr,
er stößt sich, hat am Kopf ´ne Delle,
dann fällt er um – schläft - auf der Stelle.

© Horst Rehmann

© Rehmann

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Rehmann Sonstige Gedichte 2 Kommentare ~1 Min. Lesezeit
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2 Kommentare

Rehmann
Rehmann Autor Poet Laureat
25.05.2021
Ich schlafe auch (fast immer) wie ein Bär !!!
LG
H. Rehmann
pally66
pally66 Poet Laureat
25.05.2021
Hallo Horst, Gott sei Dank habe ich damit keine Probleme. Aber ich kenne Leute, die dann wirklich umherwandern und keinen Schlaf finden. Deinem Bernd empfehle ich daher eine Schlafmaske. Wirkt Wunder!! :) LG Helga

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