Die Schönheit unserer Sprache in Versen

Tag der deutschen Sprache

16. März 2024

Voller Vertrauen und naiv

Es stimmt, ich bin ein Kind der Einfalt,
voller Vertrauen und sehr naiv,
ich nehme jeden Satz beim Inhalt,
prüfe ihn auch nicht auf sein Motiv.

Schließlich steht es nicht in meiner Macht,
zu beweisen Lug und Trug und Schein,
nur weil ein Lügner mich frech auslacht,
und noch meint, der Klügere zu sein.

Nein, nein, das habe ich nicht nötig,
so nah lass ich niemand an mich ran,
ganz egal, wie falsch und erbötig,
der Andre die Fallen auch ersann.

Ich kann es mir leisten blind zu sein,
wenn es um heikle Versprechen geht,
denn mein Wahlspruch lautet: „Trau, schau, mein.“
Jedoch - niemals gilt für mich: „Zu spät!“

© Horst Rehmann

„Voller Vertrauen und naiv" ist ein Gedicht aus der Kategorie Sonstige Gedichte von Rehmann, veröffentlicht am 16. März 2024 auf Gedichtesammlung.net.

© Rehmann

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Rehmann Sonstige Gedichte 0 Kommentare ~1 Min. Lesezeit
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