Ein Knabe ging in einen Dom,
kniete, gab sich in Gottes Hand,
doch plötzlich sah er ein Kondom,
und einen Priester, der dort stand.
Frommer Mann, du Herr der Güte,
was soll das Ding in diesem Haus,
was tust du mit der Pimmeltüte,
die für den Papst selbst ist ein Graus.
Mein liebes Kind sei lieb und brav,
bück dich nach vorn und schweige,
du weißt, dass man nicht reden darf,
wenn ich hier bete und dich geige.
Oh Priester, bitte lass mich frei,
das, was du tust ist eine Schande,
lass ab von Kinderschänderei,
du Teufel - im kirchlichen Gewande.
© Horst Rehmann
„Traurig aber wahr " ist ein Gedicht aus der Kategorie Sonstige Gedichte von Rehmann, veröffentlicht am 11. Februar 2019 auf Gedichtesammlung.net.
© Rehmann
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