8. Januar 2021

Tränen

Tränen und Regentropfen,
beide gleichen sich sehr,
zunächst zartes Klopfen,
später rauschendes Meer.

Verletzt wird die Seele,
es blutet das Herz,
die brennende Kehle,
verkündet den Schmerz.

Wolken wachsen zur Mauer,
färben sich bläulich,
im Nu folgt ein Schauer,
kalt und abscheulich.

Regentropfen und Tränen,
wie soll´s anders sein,
man braucht´s kaum erwähnen,
in beiden steht man allein.

© Horst Rehmann

© Rehmann

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Rehmann Sonstige Gedichte 2 Kommentare ~1 Min. Lesezeit
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2 Kommentare

Rehmann
Rehmann Autor Poet Laureat
08.01.2021
DAAAAAANNNKE Helga !!!
Lg
H. Rehmann
pally66
pally66 Poet Laureat
08.01.2021
Hallo Horst, ein sehr schönes Metapher - Gedicht. Gefällt mir gut! LG in den Abend, Helga

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