Die Schönheit unserer Sprache in Versen

Tag der deutschen Sprache

21. August 2021

Tagesdämmerung

Tagesdämmerung

Ein langer Tag neigt sich dem Ende,
die rote Sonne, sie versinkt,
hinter Dächern, Wolken, Wäldern,
bis sie am Horizont ertrinkt.

Alles reckt sich noch zum Licht,
wirft lange Schatten über`s Land,
bis graue Schleier schweben nieder,
gelenkt von unsichtbarer Hand.

Immer schwächer wird der Tag,
Schatten verlieren ihre Kraft,
in das Dunkel tauchen die Gestalten,
Nacht übernimmt jetzt die Gewalt.

Über alles legt sich Schweigen,
nur einer oben thront,
die ersten Sterne sich jetzt zeigen,
und durch die Wipfel lugt der Mond.

„Tagesdämmerung" ist ein Gedicht aus der Kategorie Sonstige Gedichte von pally66, veröffentlicht am 21. August 2021 auf Gedichtesammlung.net.

© pally66

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pally66

Schreiben ist schon lange eine Leidenschaft von mir. Inspiriert werde ich vor allem durch die Dinge des täglichen Lebens. Ich lese gern, vor allem dicke Romane, die im Mittelalter spielen. Im Fernsehe…

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4 Kommentare

pally66
pally66 Autor Poet Laureat
27.08.2021
Hallo Hanni, habe gerade erst Deinen Kommentar zu diesem Gedicht gelesen. Danke dafür! LG Helga
Hanni
Hanni Poet Laureat
24.08.2021
Hallo Helga,
Dein poetisches Gedicht gefällt mir sehr gut! Du hast für den Ausklang des Tages wunderschöne Worte gefunden.
Liebe Grüße Hanni
pally66
pally66 Autor Poet Laureat
23.08.2021
Hallo Grete und Gudrun, danke, dass Ihr mein Gedicht mit einem Herz bewertet habt. Und natürliche auch für Deinen Kommentar, liebe Grete. Mal sehen, was ich tun kann, auf der romantischen Schiene ! :)) Schöne abendliche Grüße von Helga
G .  .  .  .
G . . . . Poet Laureat
21.08.2021
.....du holst die Zeit der Romantik in die Gegenwart, weshalb auch nicht ! Manchmal denke ich, nicht die Natur ist die Quelle der Freude, sondern die Reaktion des Betrachters, die ist aber abhängig von seiner Veranlagung und Stimmung. Ergo - Freude kommt nicht von außen , von innen. Bewahre dir diese Fähigkeit und schreibe noch viele romantische Gedichte in dieser Zeit , in der Angst und kalte Vernunft uns scheinbar beherrschen will . Danke ! Grete

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