13. November 2020

Spieglein, Spieglein

Schau` ich morgens in den Spiegel,
dann oh Graus,
wie seh` ich heut` nur wieder aus,
zerzaust das Haar,
blass das Gesicht,
oh nein, das bin ich nicht,

beschlagen nur der Spiegel,
so denk` ich mir
und nehme jetzt ein Stück Papier,
wisch` hin und her,
doch ändern tut sich da nichts mehr,

ich seh` so aus
wie eh` zuvor,
da hilft auch kein "Make up - Dekor ",
das Spiegelbild sagt klipp und klar,
wie kurz die Nacht heut` wieder war,

ich bin nun mal so
wie ich bin,
der Spiegel hat schon seinen Sinn.

© pally66

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pally66 Sonstige Gedichte 2 Kommentare ~1 Min. Lesezeit
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pally66

Schreiben ist schon lange eine Leidenschaft von mir. Inspiriert werde ich vor allem durch die Dinge des täglichen Lebens. Ich lese gern, vor allem dicke Romane, die im Mittelalter spielen. Im Fernsehe…

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2 Kommentare

Hanni
Hanni Poet Laureat
15.11.2020
Hallo Helga,
Dein Gedicht hab ich gern gelesen, mir gehts am Morgen genauso wie Dir. Zu dem Thema hab ich im letzten Jahr ein ähnliches Gedicht geschrieben "Ein Morgenmuffel", lies es mal, wenn Du Zeit und Lust dazu hast.
Dir einen wunderschönen sonnigen Sonntag! Liebe Grüße Hanni
Christian1
Christian1 Meisterdichter
13.11.2020
Witzig gedichtet.Gut

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