Zwischen Licht und Dunkel

6. Juli 2016

Obdachlos

Ein kühles Lüftchen macht ihn wach, als Morgengruß ein Vogel singt, sein Unterschlupf ist ohne Dach, ins Erdloch feuchter Nebel dringt. Verkrampft und fröstelnd döst er weiter, sein krankes Hündchen jault und weint, ist seit Jahren sein Begleiter, auf Schritt und Tritt mit ihm vereint. Der Obdachlose rafft sich auf, und trippelt Richtung Innenstadt, das hungrig sein nimmt er in Kauf, wartet – wer etwas übrig hat. © Horst Rehmann

„Obdachlos" ist ein Gedicht aus der Kategorie Sonstige Gedichte von Rehmann, veröffentlicht am 6. Juli 2016 auf Gedichtesammlung.net.

© Rehmann

Sammlung 73 Aufrufe
Gefällt auch:
Rehmann Sonstige Gedichte 0 Kommentare ~1 Min. Lesezeit
Teilen: Facebook X WhatsApp Pinterest
Anzeige

Ähnliche Gedichte

ÄHNLICHE GEDICHTE

✍️
Schreibst du selbst Gedichte?

Veröffentliche deine eigenen Werke kostenlos und teile sie mit einer Gemeinschaft, die Poesie liebt — in nur wenigen Minuten.

Jetzt kostenlos veröffentlichen →

Kommentare

Noch keine Kommentare — schreibe den ersten!

Bitte melde dich an um zu kommentieren.

Anmelden
Anzeige
Login
Gedicht des Tages

Jeden Tag wieder… Der Wein half die Gedanken zu betäuben. Doch sie wusste das es so nicht weitergehen konnte. Jeden Tag …

Gedicht lesen
Anzeige
Aktiv in · Sonstige Gedichte