6. Juli 2016

Obdachlos

Ein kühles Lüftchen macht ihn wach, als Morgengruß ein Vogel singt, sein Unterschlupf ist ohne Dach, ins Erdloch feuchter Nebel dringt. Verkrampft und fröstelnd döst er weiter, sein krankes Hündchen jault und weint, ist seit Jahren sein Begleiter, auf Schritt und Tritt mit ihm vereint. Der Obdachlose rafft sich auf, und trippelt Richtung Innenstadt, das hungrig sein nimmt er in Kauf, wartet – wer etwas übrig hat. © Horst Rehmann

© Rehmann

60 Aufrufe
Gefällt auch:
Rehmann Sonstige Gedichte 0 Kommentare ~1 Min. Lesezeit
Teilen: Facebook X WhatsApp

Ähnliche Gedichte

ÄHNLICHE GEDICHTE

Kommentare

Noch keine Kommentare — schreibe den ersten!

Bitte melde dich an um zu kommentieren.

Anmelden
Login
Aktiv in · Sonstige Gedichte
Neue Abzeichen
Neue Autoren
Gedicht des Tages

  Die Form erbaut Erregung. Die Bewegung erzeugt Erstaunen. Du schaffst dir selber ein Podest, das zweifelsohne…

Gedicht lesen
Meist gelesen · Sonstige Gedichte
Kurze Umfrage

Hilf uns Gedichtesammlung.net weiterzuentwickeln — wir freuen uns über deine Meinung!

Zur Umfrage
Beliebt diesen Monat
Neue Autoren
Zufallsgedichte
Schlagworte