15. September 2024

Nichts...

Nichts...

Nichts...

Geblieben ist nichts mehr,

Jacke, Hemd und Hose nur.

In Gedanken sah er zurück,

hatte im Leben kein Glück.

Ein Fehltritt nur; im Knast gesessen,

das Leben hatte ihn vergessen.

Sein Zuhause nun die Straße ist,

langsam sein Herz zerbricht.

Muss an Straßenecken sitzen,

Hand aufhalten für kleine Münzen.

Schläft unter der Brücke,

zugedeckt mit einer Plastikdecke.

Regen und Kälte suchen ihn heim,

hätte gern öfter auch Sonnenschein.

Es sind derer so viele,

ist trotzdem allein.

Er wünschte sich so sehr,

käme doch ein Glücksstern her.

Hat alles schleifen lassen, viel passiert,

keinen Mut, sich oft geniert.

Ein kleines Licht am Horizont,

das bräuchte er.

© Soso

„Nichts..." ist ein Gedicht aus der Kategorie Sonstige Gedichte von Sonja Soller, veröffentlicht am 15. September 2024 auf Gedichtesammlung.net.

© Sonja Soller

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Sonja Soller Sonstige Gedichte 2 Kommentare ~1 Min. Lesezeit
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Sonja Soller

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mal laut und mal…

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2 Kommentare

Gudrun Nagel-Wiemer
Gudrun Nagel-Wiemer Dichterlegende
16.09.2024
Diesen armen Menschen habe ich auch schon manch Gedicht gewidmet, liebe Sonja. Es schmerzt immer, wenn jemand am Straßenrand sitzt und betteln muss, oder im Winter auf einer Parkbank erfriert. Ein Thema, das immer
und überall aktuell ist. LG Gudrun
Sonja Soller
Antwort an Gudrun Nagel-Wiemer
Sonja Soller Autor
16.09.2024
Das ist wohl wahr, ich hatte damals Gelegenheit mit ihm zu sprechen. Diese Menschen werden trotz der Almosen, die sie bekommen, einfach übersehen, nur wenige bekommen eine Chance für einen Neuanfang.

Herzl. Grüße aus dem Norden, Sonja

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