Einst flog ich frei wie ein Albatros,
im Heißluftballon namens “Leben“,
übermütig und voller Genuss,
wollt´ ich in Richtung Sonne streben.
Weite Strecken ging es steil hinauf,
ein Flug von dem wohl viele träumen,
´ne Flasche Champagner trank ich drauf,
wollte den Platz so schnell nicht räumen.
Doch scharfe Winde wehten mich fort,
ließen meine Vorsätze leiden,
viele schmiss ich abrupt über Bord,
um einen Absturz zu vermeiden.
Im Sinkflug ist dann der Rest verpufft,
ich schlug hart auf in einem Tale,
sie waren wohl doch nur heiße Luft
und Träume - meine Ideale.
© Horst Rehmann
© Rehmann
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2 Kommentare
LG
H. Rehmann
ich hatte Dir heute schon mal einen Kommentar geschrieben, der hat sich leider in Luft aufgelöst.
Auf ein Neues: Dein Gedicht gefällt mir, leider gehen im Lauf des Lebens viele Ideale verloren.
Einen schönen Tag und liebe Grüße Hanni