20. Dezember 2015

Mein Kuraufenthalt

Heut in der Früh, so gegen Acht, bin ich im Kurhaus aufgewacht, den dummen Wecker mag ich nicht, der ist zu laut - aus meiner Sicht, und deshalb bleibe ich auch stur, will keinen Wecker – bin auf Kur. Ich hab arge Rückenschmerzen, und ein Stechen nah dem Herzen, das alles wird hier auskuriert, es wird gesagt, dass man nichts spürt, morgens ein paar Brustmassagen, die tun gut – sind zu ertragen. Mittagessen, Wassertreten, dann beginnt das Rückenkneten, sofort nach dieser Prozedur, geht’s ab ins Bett zur Liegekur, Augen schließen, etwas träumen, Pillen schlucken - nicht versäumen. Dann gibt’s Kaffee zur Erfrischung, ist wohl eine Billigmischung, ein Waldspaziergang folgt sodann, weil man dann besser schlafen kann, vorher gibt’s noch Abendessen, leider etwas knapp bemessen. So soll es geh´n, vier Wochen lang, mir wird schon heute Angst und Bang, ich nimm´s hin, werd´ es ertragen, Klappe halten und nichts sagen, die Zeit vergeht bestimmt sehr schnell, ich hab ein äußerst dickes Fell. Erholung hat man mir versprochen, darauf werd´ ich täglich pochen, und wenn es der Gesundheit nützt, ein Ärzteteam mich unterstützt, mich hegt und pflegt zu jeder Stund, dann werd´ ich sicher auch gesund. © Horst Rehmann

© Rehmann

157 Aufrufe
Rehmann Sonstige Gedichte 0 Kommentare ~1 Min. Lesezeit
Teilen: Facebook X WhatsApp

Ähnliche Gedichte

ÄHNLICHE GEDICHTE

Kommentare

Noch keine Kommentare — schreibe den ersten!

Bitte melde dich an um zu kommentieren.

Anmelden
Login
Neue Autoren
Gedicht des Tages

Wolkenschiffe streifen ihr Haar, der brausende Föhn begleitet sie zur Pose, das bunte Farbenkleid weht wunderbar, willko…

Gedicht lesen
Neue Abzeichen
Aktiv in · Sonstige Gedichte
Meist gelesen · Sonstige Gedichte
Kurze Umfrage

Hilf uns Gedichtesammlung.net weiterzuentwickeln — wir freuen uns über deine Meinung!

Zur Umfrage
Beliebt diesen Monat
Neue Autoren
Zufallsgedichte
Schlagworte