Zwischen Licht und Dunkel
Heut´ gibt es kein Internet,
das hat´s noch nie gegeben.
Ich habe es so oft probiert
und es nun aufgegeben.
Mein Mann schaut gerad´ nach.
Die Fritz box steht auf Störung.
Mein Tagesablauf ist gestört,
- ich äußere Empörung.
Nun fragt mich mein Ehemann,
"kannst du mir dein Handy geben?
Der Provider hat ein Problem,
Ich versuche es zu beheben."
Schwupps ist er verschwunden,
ich sehe und höre ihn nicht.
Ich nutze die Gelegenheit
und schreibe ein Gedicht.
Munter schreibe ich drauf los,
und überbrücke diese Zeit.
Gedichte schreiben, ist für mich,
ein schöner Zeitvertreib.
"Da kann ich gar nichts machen."
Das habe ich noch nie gehört.
"Da hat sicher, so ein Dussel,
die Leitung im Ort zerstört."
Überall wird jetzt gebaut,
das kann natürlich sein.
Jetzt muss ich geduldig sein,
es betrifft mich ja nicht allein.
„Kein Intrnet" ist ein Gedicht aus der Kategorie Sonstige Gedichte von Gudrun Nagel-Wiemer, veröffentlicht am 20. Oktober 2026 auf Gedichtesammlung.net.
© Gudrun Nagel-Wiemer
Veröffentliche deine eigenen Werke kostenlos und teile sie mit einer Gemeinschaft, die Poesie liebt — in nur wenigen Minuten.
Jetzt kostenlos veröffentlichen →Bitte melde dich an um zu kommentieren.
Anmelden
Kommentare
Noch keine Kommentare — schreibe den ersten!