Zwischen Licht und Dunkel

10. März 2010

Jetzt reicht´s

Im Fernsehen sah ich Maischberger,
ich mag es kaum erwähnen,
ein Schwarzberockter machte Ärger,
mir kamen fast die Tränen.

Als Pfarrer und als Katholik,
wollte er sich profilieren,
es gab zwar allerhand Kritik,
die wollte er nicht hören.

Kindesmissbrauch, sprach er frech,
daran sind nicht die Pfarrer schuld,
dieses Gerede sei doch Blech,
allein die Kinder hätten Schuld.

Auch das Zölibat sei angebracht,
was soll ein Priester mit ´ner Frau,
Geld sei der Kirche angedacht,
nicht dem “Vererbungsgau“.

Priester haben sexuelle Triebe,
das stellte er ganz offen dar,
von den Kindern käm die Liebe,
das sei Tatsache und wahr.

Ich hab gedacht, du armer Mann,
dein Stall ist voller “Schweinepriester“,
die man getrost “Saubande“ nennen kann,
und begrüßen muss, mit „Hallo Süßer“ !

Anstatt das Wort “Entschuldigung“,
oder “die Opfer tun mir Leid“,
hätt er wohl lieber noch Entschädigung,
für Kinderschändung, im schwarzen Kleid?

(c) Horst Rehmann

„Jetzt reicht´s" ist ein Gedicht aus der Kategorie Sonstige Gedichte von Gast, veröffentlicht am 10. März 2010 auf Gedichtesammlung.net.

© Gast

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