Zwischen Licht und Dunkel

11. März 2010

Mein Freund (eindeutig zweideutig)

Mein Freund nun sei mal ehrlich,
fühlst Du Dich wohl zu Haus,
geht Dir nicht auch allmählich,
bei Deiner Frau die Puste aus,
will sie auch nur stets das Eine,
und hat nichts anderes im Sinn,
spreizt sie ständig ihre Beine,
sagt bestimmend, „nun beginn“,
kreischt sie gerne laut beim Akt,
verdreht dabei die Augen,
sieht Dich am liebsten nackt,
lässt an ihren Nippeln saugen ?
Und zu guter Letzt mein Kumpel,
möchte ich noch von Dir wissen,
macht sie auch so viel Gerumpel,
und schreit durchs ganze Haus,
immer lauthals, WENN SIE KOMMT ?
---
Nein, so ist es nicht, oh Graus,
ich sag´s Dir ehrlich hier und prompt,
die Meine hat ´nen Schlüssel,
ist leise, wenn sie kommt !

(c) Horst Rehmann

„Mein Freund (eindeutig zweideutig)" ist ein Gedicht aus der Kategorie Sonstige Gedichte von Gast, veröffentlicht am 11. März 2010 auf Gedichtesammlung.net.

© Gast

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Gast

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