Die Schönheit unserer Sprache in Versen

Tag der deutschen Sprache

14. Februar 2010

ICH ATME

ICH ATME!
Ich atme ein
Ich weis nicht weiter
Alle schauen düster drein
Ich komme nicht mehr weiter.

Ich atme aus
Ich bin alleine
Ich will nur noch raus
Der Tod zieht an der Leine.

Ich schreibe diese Zeilen
Aus Einsamkeit und Trauer
Ihr werdet das nicht peilen
Ich baute deshalb diese mauer.

Die mauer
Die euch mich nicht kennen lässt
Die Mauer
Die mich versteckt

Ich glaube mich kennt niemand
Und doch kenne ich so viele
Versuche wieder Gefühle zuzeigen
Doch diese ist eins meiner schwersten Ziele.

Ich liege jetzt hier
Atme ein und aus
Eins, zwei, drei, vier
Und das Schlagen meines herzen hört auf!

(c) Laura Jaeschke

„ICH ATME" ist ein Gedicht aus der Kategorie Sonstige Gedichte von Gast, veröffentlicht am 14. Februar 2010 auf Gedichtesammlung.net.

© Gast

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Gast

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