Die Schönheit unserer Sprache in Versen

Tag der deutschen Sprache

13. Mai 2009

Geraubter Traum

Habe so schön geträumt heut Nacht,
konnt´ dein Gesicht berühren,
doch plötzlich bin ich aufgewacht,
dein Kuss war noch zu spüren.

Grad noch mit dir im Kämmerlein,
ich wollte es nicht glauben,
vom tageshellen Mondenschein,
lies ich den Traum mir rauben.

Mein Herz klopfte bis hin zum Hals,
ich war in Schweiß gebadet,
kalt duschen ging ich dann mehrmals,
das hat noch nie geschadet.

Mit schwarzem Kaffee blieb ich wach,
ins Bett geh´n schien mir sinnlos,
doch völlig klar war mir danach,
nachts schließe ich die Rollos.

(c) Horst Rehmann

„Geraubter Traum" ist ein Gedicht aus der Kategorie Sonstige Gedichte von Gast, veröffentlicht am 13. Mai 2009 auf Gedichtesammlung.net.

© Gast

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Gast

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