Die Schönheit unserer Sprache in Versen
Tag der deutschen Sprache
Ich sitze im Café del Lago
und schaue auf den See.
Die Sonne lacht vom Himmel,
nur Reste noch vom Schnee.
Die Möwen fliegen gierig
am Sandstrand hin und her
und warten dort auf Futter.
Der Magen ist wohl leer.
Überall stehen Schilder,
dass man nicht füttern soll.
Eine Mutter, mit zwei Kindern,
findet das nicht so toll.
Sie holt die Brötchenkrumen,
aus ihrem Kinderwagen.
Jetzt werden die Möwen mutig.
Ein wildes Flügelschlagen.
Auch die dicken Schwäne,
wittern fette Beute.
Die junge Mutter wird umkreist,
von einer dreisten Meute.
Eine Möwe greift das Kind an,
mit ihren scharfen Krallen.
Das Mädchen macht die Hand auf,
und lässt die Krumen fallen.
Die Mutter schlägt wild um sich,
und schützt das kleine Kind.
Nun ist ihr sicher klar geworden,
wofür die Schilder sind...
Foto privat: Salzgitter See
„Füttern verboten" ist ein Gedicht aus der Kategorie Sonstige Gedichte von Gudrun Nagel-Wiemer, veröffentlicht am 22. Februar 2025 auf Gedichtesammlung.net.
© Gudrun Nagel-Wiemer
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