An einem hektischen Tag träume ich mich fort,
weg an einen weit entfernten Ort,
auf eine einsame Insel im blauen Meer,
ich schwärme davon, wie schön das wär‘.
In Gedanken erreiche ich mein Traumland
und betrete einen menschenleeren Strand.
Ich will den flüsternden Wellen lauschen,
mich am Duft des Seetangs berauschen,
will bunte Muscheln sammeln im weißen Sand,
ein Sonnenbad nehmen am einsamen Strand,
die Flugkünste der eleganten Möwen bewundern,
die üppige Vegetation der tropischen Insel erkunden.
Ich will mich im klaren Meerwasser erfrischen,
eine angenehm kühlende Meeresbrise genießen,
mit allen Sinnen mich einen Tag am Meer vergnügen,
Stress und tägliche Hektik weit hinter mir liegen.
Ich tauche in früher besuchte Inselwelten ein,
ich muss nicht überall persönlich anwesend sein:
„Sizilien, Island, Lopud, Teneriffa,
Korfu, Grimsey und Kreta“.
In meinen Gedanken erlebe ich diese Inseln neu,
meine Seele tankt Stille, Ruhe und Kraft dabei.
Ich muss nicht mehr in weite Fernen reisen,
brauche mir im Alter nichts mehr zu beweisen.
Ich schalte einfach mein gespeichertes Kopfkino ein,
schon erlebe ich das glitzernde Meer im Sonnenschein !
Hannelore Knödler-Stojanovic, Ludwigsburg
Foto: Pixabay
© Hanni
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4 Kommentare
Na ja und die Gedichte sind fort.
Schreib einfach neue und gut ist.
LG Christian
danke, daß Ihr für mein Inselgedicht ein Herzchen gedrückt habt. Manchmal hab ich wirklich das Bedürfnis, dem täglichen Schlamassel zu entkommen. Eine einsame Insel bietet sich wunderbar zum Relaxen an !
Einen sonnigen 1. Mai und liebe Grüße Hanni
danke für Deinen Kommentar. Schön, wieder mal etwas von Dir zu hören. Was hast Du mit Deinen Gedichten gemacht?
Ich wünsch Dir einen sonnigen Feiertag, einen Tag zum Genießen. Liebe Grüße Hanni
Schönen Feiertag
Christian