Zwischen Licht und Dunkel

18. September 2008

Falsches Verlangen

Sind Menschen wirklich stark und kühn,
wenn sie nach fernen Sternen greifen,
seh´n sie nicht hier die Blumen blüh´n
und wie in Gärten Früchte reifen.

Warum ist riesig das Verlangen,
im All Planeten zu besetzen,
wenn keiner muss auf Erden bangen,
das dieser Globus wird zerfetzen.

Wird es nicht Zeit mal umzudenken,
sich auf diese Welt zu konzentrieren,
Macht und Neugier einzuschränken
und sich selbst mehr kontrollieren.

Mensch, verlang nach fernen Sternen nicht,
freu dich des Glücks, das dir beschieden,
vergiss Verlangen, übe mehr Verzicht,
dann bist du glücklich und zufrieden.

(c) Horst Rehmann

„Falsches Verlangen" ist ein Gedicht aus der Kategorie Sonstige Gedichte von Gast, veröffentlicht am 18. September 2008 auf Gedichtesammlung.net.

© Gast

Sammlung 53 Aufrufe
Gast Sonstige Gedichte 0 Kommentare ~1 Min. Lesezeit
Teilen: Facebook X WhatsApp Pinterest
Anzeige
Gast

Dieser Benutzer diente zur Veröffentlichung von Gedichten für nicht registrierte Autoren. Mit Ende 2017 ist die Veröffentlichung von Gedichten ohne Registrierung nicht mehr möglich.

Ähnliche Gedichte

ÄHNLICHE GEDICHTE

Anzeige
✍️
Schreibst du selbst Gedichte?

Veröffentliche deine eigenen Werke kostenlos und teile sie mit einer Gemeinschaft, die Poesie liebt — in nur wenigen Minuten.

Jetzt kostenlos veröffentlichen →

Kommentare

Noch keine Kommentare — schreibe den ersten!

Bitte melde dich an um zu kommentieren.

Anmelden
Login
Gedicht des Tages

Du stehst an der gläsernen Gartentür und schaust hinaus. Deine Knie sind noch weich. Du musst Dich am Türrahmen festhalt…

Gedicht lesen
Anzeige
Aktiv in · Sonstige Gedichte