Die Schönheit unserer Sprache in Versen

Tag der deutschen Sprache

20. März 2022

Ein Staatsmann

Sein Gesicht ist oval, blass und matt,
aber auch ein wenig aufgeschwemmt,
er wirkt hart, weil er kein Lächeln hat,
doch sein dünnes Haar, ist glatt gekämmt.

Er sitzt als Staatsmann an seinem Tisch,
wo er die neue Weltenordnung schreibt,
Länder die er aus dem Atlas wischt,
hat er sich kriegerisch schon einverleibt.

Was mag man später von ihm schreiben?
Ein Diktator, der ein Land vertrat,
um ständig Kriege zu betreiben,
oder kürt man ihn als Demokrat?

Oder spricht man von einem Irren,
der stets die Weltherrschaft erstrebte,
der mit Kriegen und seinen “Wirren“,
in einer Phantasiewelt lebte?

Er war der Große, der Verrückte,
der viele Länder ins Unheil trieb,
oder einer, dem alles glückte,
weil er eiskalt war – wie ein Dieb?

© Horst Rehmann

„Ein Staatsmann" ist ein Gedicht aus der Kategorie Sonstige Gedichte von Rehmann, veröffentlicht am 20. März 2022 auf Gedichtesammlung.net.

© Rehmann

Sammlung 53 Aufrufe
Rehmann Sonstige Gedichte 0 Kommentare ~1 Min. Lesezeit
Teilen: Facebook X WhatsApp
Anzeige

Ähnliche Gedichte

ÄHNLICHE GEDICHTE

✍️
Schreibst du selbst Gedichte?

Veröffentliche deine eigenen Werke kostenlos und teile sie mit einer Gemeinschaft, die Poesie liebt — in nur wenigen Minuten.

Jetzt kostenlos veröffentlichen →

Kommentare

Noch keine Kommentare — schreibe den ersten!

Bitte melde dich an um zu kommentieren.

Anmelden
Login
Gedicht des Tages

Wer in einer, sich nähernden Diktatur,nicht hinter der Regierung steht,ist der Gefahr ausgesetzt, irgendwann “sitzen“ zu…

Gedicht lesen
Anzeige
Aktiv in · Sonstige Gedichte
Meist gelesen · Sonstige Gedichte