22. Mai 2020

Die Anderen

Ich wollte nie so sein wie die anderen,
wollte anders sein,
wollte neues ausprobieren,
hab dabei nur an mich gedacht,
über andere nur gelacht,
doch du sah`st es anders:
du gingst zu den anderen.

Ich hab dir nie die Treue geschworen,
dir nie Geborgenheit gegeben,
dir kaum ein Lächeln geschenkt,
dich nie in den Arm genommen:
aber die anderen.

Hab dich zu oft allein gelassen,
aber die Pflicht,
sie rief,
ich mußte fort,
zum anderen Ort,
ich war nicht da,
als du mich brauchtest:
aber die anderen.

Reichtum, Gold und auch Juwelen,
alles kann ich dir nicht schenken;
doch eines sollst du wissen,
ob ich nah bin oder fern,
ich hab dich gern,
und eines Tages
schenk ich dir alles was ich hab:
mein Herz.
Das können die anderen n i c h t !

© pally66

Sammlung 77 Aufrufe
pally66 Sonstige Gedichte 0 Kommentare ~1 Min. Lesezeit
Teilen: Facebook X WhatsApp
pally66

Schreiben ist schon lange eine Leidenschaft von mir. Inspiriert werde ich vor allem durch die Dinge des täglichen Lebens. Ich lese gern, vor allem dicke Romane, die im Mittelalter spielen. Im Fernsehe…

Ähnliche Gedichte

ÄHNLICHE GEDICHTE

Kommentare

Noch keine Kommentare — schreibe den ersten!

Bitte melde dich an um zu kommentieren.

Anmelden
Login
Neue Abzeichen
Meist gelesen · Sonstige Gedichte
Neue Autoren
Gedicht des Tages

Endlich hat es mal geschneit, die Kinder sind jetzt hocherfreut. Sie wollen nicht nur kurz mal schauen, sondern einen Sc…

Gedicht lesen
Aktiv in · Sonstige Gedichte
Kurze Umfrage

Hilf uns Gedichtesammlung.net weiterzuentwickeln — wir freuen uns über deine Meinung!

Zur Umfrage
Beliebt diesen Monat
Neue Autoren
Zufallsgedichte
Schlagworte