10. Februar 2010

Der Schnee

Weiße Weihnacht, so denken wir, wär´ einfach wunderbar. Doch wenn die ersten Flocken fallen ist die Bescherung da. Warum soviel gleich, schimpfen wir, lautstark wird diskutiert. Wer fegt ihn fort vor unserer Tür, der Streit ist programmiert. Die Kinder holen die Schlitten raus, sie haben Riesenspaß. Kommen im Dunkeln erst nach Haus und meistens pitschenass. Wenn er feucht und klebrig ist, lässt er sich sehr gut rollen. Dann wird sehr bald ein Schneemann draus mit Kochtopf, Schal und Kohlen. Der feine, trockne Pulverschnee lockt alle auf die Bretter. Zum Langlauf geht es an den See, beim schönsten Winterwetter. Im Urlaub kommt er sehr gelegen, da will man ihn bezwingen. Raus auf die Piste, - sich bewegen, die Abfahrt soll gelingen. Wenn die liebe Sonne scheint, funkeln die Schneekristalle. In allen Farben glitzern sie und erfreuen uns alle. Gudrun Nagel - Wiemer

„Der Schnee" ist ein Gedicht aus der Kategorie Sonstige Gedichte von Gudrun Nagel-Wiemer, veröffentlicht am 10. Februar 2010 auf Gedichtesammlung.net.

© Gudrun Nagel-Wiemer

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Gudrun Nagel-Wiemer

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