11. Februar 2025

Der Bleistift

Auf dem Tisch ein Blatt Papier,
ohne Falten, blütenrein,
daneben ruht ein Bleistift, so als Zier?,
was haben beide nur gemein?

Plötzlich greift `ne Hand nach ihm,
formt Buchstaben zu Worten,
nicht mehr kann er jetzt entflieh`n,
zu einem besseren Orte.

Und so entsteht ganz nebenbei,
ein Wortgeflecht aus vielen Zeilen,
dem Bleistift ist es einerlei,
kann er nur auf dem Tisch verweilen.

Bald ist das Blatt dann nicht mehr leer,
der Schreiber kann es gar nicht fassen,
mit dem Stift geht alles halb so schwer,
der Bleistift sieht es ganz gelassen.

© pally66

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pally66 Sonstige Gedichte 3 Kommentare ~1 Min. Lesezeit
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pally66

Schreiben ist schon lange eine Leidenschaft von mir. Inspiriert werde ich vor allem durch die Dinge des täglichen Lebens. Ich lese gern, vor allem dicke Romane, die im Mittelalter spielen. Im Fernsehe…

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3 Kommentare

pally66
pally66 Autor Poet Laureat
12.02.2025
Liebe Gudrun, liebe Ingrid, danke fürs Vorbeischauen und dem, jeweils hinterlassenen, Herzchen. LG in Euren Abend schickt Helga
G .  .  .  .
G . . . . Poet Laureat
12.02.2025
... tolle Idee !
G.
pally66
Antwort an G . . . .
pally66 Autor
12.02.2025
Danke, liebe Grete. Ja, manchmal liegen Inspirationen unmittelbar vor einem. LG in Deinen Abend, Helga

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