Die Schönheit unserer Sprache in Versen
Tag der deutschen Sprache
Es lag am Straßenrand,
ein großer Hügel ganz aus Sand,
oben drauf ein kleines Sandkorn,
unzufrieden und voller Zorn.
Eigentlich möcht` ich viel größer sein,
schwer und groß so wie ein Stein,
ein Stein, an dem Leute Anstoß nehmen,
und sich der Diskussion nicht schämen.
Ach, hätt` ich doch, wie eine Schnecke auch,
zwei Hörnchen,
sinnierte vor sich hin das kleine Körnchen,
ein jeder würde mich beachten,
und mich von allen Seiten stets betrachten.
Leider hab` ich weder Horn
noch bin ich Stein,
doch plötzlich fiel ihm etwas ein:
der nächste Windstoß wird mich tragen,
zu den nächstgelegenen Gleisanlagen.....,
von da ab lief hier nichts mehr rund,
ein jeder fragte sich:
was war der Grund?
„Das Sandkörnchen" ist ein Gedicht aus der Kategorie Sonstige Gedichte von pally66, veröffentlicht am 27. September 2021 auf Gedichtesammlung.net.
© pally66
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1 Kommentar
dass sich ein Körnchen so viel Sorgen macht.
In Zukunft werde ich daran denken
und dem Sandkorn mehr Beachtung schenken.
LG und einen sonnigen Herbsttag. Gudrun