27. September 2021

Das Sandkörnchen

Es lag am Straßenrand,
ein großer Hügel ganz aus Sand,
oben drauf ein kleines Sandkorn,
unzufrieden und voller Zorn.

Eigentlich möcht` ich viel größer sein,
schwer und groß so wie ein Stein,
ein Stein, an dem Leute Anstoß nehmen,
und sich der Diskussion nicht schämen.

Ach, hätt` ich doch, wie eine Schnecke auch,
zwei Hörnchen,
sinnierte vor sich hin das kleine Körnchen,
ein jeder würde mich beachten,
und mich von allen Seiten stets betrachten.

Leider hab` ich weder Horn
noch bin ich Stein,
doch plötzlich fiel ihm etwas ein:
der nächste Windstoß wird mich tragen,
zu den nächstgelegenen Gleisanlagen.....,

von da ab lief hier nichts mehr rund,
ein jeder fragte sich:
was war der Grund?

 

 

 

© pally66

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pally66 Sonstige Gedichte 1 Kommentare ~1 Min. Lesezeit
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pally66

Schreiben ist schon lange eine Leidenschaft von mir. Inspiriert werde ich vor allem durch die Dinge des täglichen Lebens. Ich lese gern, vor allem dicke Romane, die im Mittelalter spielen. Im Fernsehe…

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1 Kommentar

Gudrun Nagel-Wiemer
Gudrun Nagel-Wiemer Dichterlegende
28.09.2021
Helga, wer hätte denn gedacht,
dass sich ein Körnchen so viel Sorgen macht.
In Zukunft werde ich daran denken
und dem Sandkorn mehr Beachtung schenken.
LG und einen sonnigen Herbsttag. Gudrun

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