Pöbeln, anrotzen, randalieren,
und junge Mädchen schikanieren,
dazu gehören, zu den Frechen,
wahllos, mit einem Messer stechen,
und Menschen, die am Boden liegen,
mit einem Tritt am Kopf besiegen.
„Gib mir fünf Euro auf die Kralle,
weil ich dir sonst, gleich eine knalle,
und dein Fahrrad, es gefällt mir sehr,
los, steig sofort ab und gib es her,
was sagst du, du bist gut erzogen,
du bist ein Nichtsnutz, bist verbogen.
Wir, das Volk, fürchten Terroristen
und sitzen längst auf Sprengstoffkisten,
die wir vor langer Zeit selbst packten,
an Resultate gar nicht dachten,
solch Problem muss man innen lösen,
denn außen ist es nie gewesen.
Doch wenn man´s heute beim Namen nennt,
kommt sofort das Totschlagargument,
weil es dem Gutmenschen gar nicht schmeckt,
ist es gleich - politisch inkorrekt,
was übrig bleibt, ist Schulterzucken
und weiterhin – schön brav weggucken.
© Horst Rehmann
„Brav weggucken" ist ein Gedicht aus der Kategorie Sonstige Gedichte von Rehmann, veröffentlicht am 12. Januar 2025 auf Gedichtesammlung.net.
© Rehmann
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2 Kommentare
G
H. Rehmann
Die Tore der Hölle hat damals Frau Merkel geöffnet.
Obwohl sie geschworen hat , Schaden von Deutschland abzuwehren
und seinen Nutzen zu mehren . Das ist Meineid.
LG
Ewald